VOLKMAR FROTSCHER

Fachberater für regenerative Energiesysteme

Physik ist meine Leidenschaft. Auch wenn ich lediglich zwei Semester 1986 / 1987 Physik an der TU Karl-Marx-Stadt, jetzt Chemnitz, studiert habe, so ist die naturwissenschaftliche Herangehensweise und das Verständnis der Zusammenhänge energetischer Prozesse schon immer Leitschnur meines Handelns und meiner Entscheidungen.

Seit März 1990 bin ich selbständiger Unternehmer im Bereich Marketingdienstleistungen.

Im Jahr 2010 begann sich mein Tätigkeitsfeld zu wandeln hin zu meinen Wurzeln, der Beschäftigung mit technischen Wärme- und Kälteprozessen.

Dabei habe ich zunächst Industrieprojekte mit dem Ziel, die Energieeffizienz in den Fertigungsprozessen und darüber hinaus zu erhöhen, betreut.

2012 begann die Zusammenarbeit mit der GeoCollect GmbH, einem Hersteller eines Hochleistungs-Erdwärme-Absorber-Systems, an dessen Weiterentwicklung und Optimierung ich bis heute beteiligt bin.

TRANSFORMATIONSMANAGER

Der vernünftigste Schritt am Anfang aller Ideen und Maßnahmen ist die Erstellung einer ehrlichen CO2-Bilanz.
Hier wird deutlich sichtbar, welches die größten Emmitenten sind und mit welchen Maßnahmen das beste Kosten/Nutzen-Verhältnis zugunsten einer schnellen und wirksamen CO2-Reduzierung erreicht werden kann.
Der Vorteil dieser Herangehensweise ist, dass Klimaschutz dadurch transparent und handhabbar wird, was zu einer hohen Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung führt.

Das GeoCollect-System wurde mittlerweile zu einer Schlüsseltechnologie der Wärmewende mit dem Ziel der Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung.Als Fachberater für regenerative Energiesysteme bin ich Ihr Transformationsmanager bei der Entwicklung von Energiekonzepten für Quartiere, Kalte Nahwärmenetze, Großwärmepumpenanlagen und Lösungen zur Dekarbonisierung bestehender Fernwärmenetze.

Dazu gehören z.B. Kalte Nahwärmenetze in Winsen (Luhe) und in Salzgitter-Thiede oder Konzepte zur Teildekarbonisierung der Fernwärme in Chemnitz.

LÖSUNGSANSÄTZE

Transformationsmanager

Meine primäre Lösungskompetenz erstreckt sich auf Quellenlösungen für Wärmepumpen, passend zum jeweiligen Einsatzspektrum.
Das kann z.B. eine Kombination aus erdgekoppelten Quellen mit solaren Quellen, Prozessabwärme, Grubenwässern u.v.m. sein.

In der Gesamtbetrachtung spielt natürlich neben der Wärmeerzeugung die Verbesserung der Energieeffizienz auf der Verbraucherseite eine wesentliche Rolle.
Hier vertrete ich in erster Linie Maßnahmen und Technologien, die allein durch die Reduzierung der benötigten Temperaturniveaus zu einer erheblichen Einsparung, oft bis zu 2/3 der vorher benötigten Energie, führen.

In der komplexen Betrachtung des technisch Machbaren, des finanziell und baulich Leistbaren und des gesamtwirtschaftlich Vertretbaren liegt meine eigentliche Stärke und der Nutzen meiner energetischen Konzepte.

Für alle im jeweiligen Konzept erforderlichen Fachbereiche verfüge ich über ein exzellentes Spezialisten-Netzwerk an Planern mit jeweils spezifischen Schwerpunkten und über ein starkes Partnernetzwerk an Technologieführern im Bereich regenerativer Energie-, Steuerungs- und Monitoringsysteme. Dabei lege ich außerordentlich großen Wert auf maximale Transparenz in der Zusammenarbeit aller am Projekt beteiligten Partner.

Denn das Ziel meiner Arbeit liegt immer im realisierten und messbaren Ergebnis für unseren Auftraggeber.

OHNE WÄRMEWENDE KEINE ENERGIEWENDE

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu sein. Essentiell, um dieses Ziel zu erreichen: die Wärmewende. Denn der größte Teil der Energie, der für die Wärmeerzeugung aufgewendet wird, stammt immer noch aus fossilen Brennstoffen. Das muss sich schnell ändern. Die Umsetzung der Wärmewende sollte absolute Priorität haben. Doch wie gehen wir das an?

TECHNOLOGIEN

Der Wärmesektor ist der größte Energie­verbraucher in Deutschland. Für das Gelingen der Energie­wende ist die Wärme­wende daher elementar.

Eine optimale Wärme- und Kälte­planung bietet Unter­nehmen, insbesondere der Industrie, enorme Einspar­potenziale. Denn Prozess­wärme hat mit über 60 % den größten Anteil am Endenergie­verbrauch.

Der Umstieg auf erneuer­bare Energien, der Einsatz energie­effizienter Technologien und die Nutzung von Abwärme sind wesentliche Erfolgs­faktoren für Unternehmen.

QUARTIERE

Der nächste Schritt ist eine Potenzialanalyse: Hierbei wird ermittelt, wie hoch das Energie-Einsparpotenzial zum Beispiel durch Sanierungen im Gebäudebestand ist und welche klimaneutralen Wärmequellen bereits vorhanden sind. Auf Basis dieser Ergebnisse wird ein „klimaneutrales Zielszenario 2045“ erstellt, aus dem die zukünftigen Wärmeversorgungsgebiete abgeleitet werden können. Grundlage ist ein sogenannter „digitaler Zwilling“, das heißt ein digitales Abbild der realen Gegebenheiten, das einzelne Versorgungsgebiete im Hinblick auf eine zentrale oder dezentrale Wärmeversorgung visualisiert.

SZENARIEN DER WÄRMEWENDE

Für Quartiere und Kommunen

Modulares Maßnahmenpaket für Quartiere mit Fernwärmeanschluss

Wichtigstes Ziel:

Absenkung der Vorlauftemperatur der Fernwärme auf 55/35 °C (sog. Low-ex-Netze).
Daraus folgt: Moderne Niedrigtemperaturheizungen können mit Fernwärmeübergabestationen direkt versorgt werden; alte Hochtemperaturheizungen werden mit Boosterwärmepumpen versorgt (hier ist das Low-ex-Netz Quelle für die Booster-WP)
Automatisch entsteht bei dieser Versorgung eine Motivation der Gebäudeeigentümer/Betreiber in das Heizungssystem zu investieren (Niedrigtemperaturheizkörper oder Flächenheizung) & ggf. die zentrale WW-Bereitung auf deznetrale WW-Bereitung umzustellen (Wohnungsstationen).

Modulares Maßnahmenpaket für Quartiere ohne Fernwärmeanschluss

Best Case:

Kaltes Nahwärmenetz und deznetrale Wärmepumpen
Gegebenenfalls mit bis max. 70 °C Vorlauf und zentraler WW-Bereitung.
Idealerweise Umstellung auf Niedertemperaturheizung und dezentrale Warmwasserbereitung.
Nebeneffekt: Es wird neue Infrastruktur in die Straßen verlegt; dabei kann gleichzeitig die elektrische Infrastruktur erneuert werden, um genügend Leistung für die Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge bereitzustellen.

WEGE ZUR DEKARBONISIERUNG

Sole vs. Luftwärmepumpen

In den meisten Gegenden Deutschlands sind im urbanen Raum sowohl aufgrund der akkustischen Belästigung als auch aus Effizienzgründen Luftwärmepumpen keine geeignete Lösung.
Es bedarf einiger Fantasie und politischen Willens die Potentiale für Quellen für Sole-Wärmepumpen zu erschließen.
Im besten Falle sind es die Grünflächen, die in den Wohngebieten vorhanden sind.
Aber auch weit abgelegene Grünflächen sind in Betracht zu ziehen; insbesodere
– Sportanlagen
– Parkanlagen
– Schwimmbadwiesen
– Regenwasserrückhaltebecken
– Spieleplätze
– Überflutungsflächen
– ökologische Ausgleichsflächen
– landwirtschaftliche Nutzflächen
– Flächen, die für Freiflächen-PV vorgesehen sind (Mehrfachnutzung)
– Verkehrsflächen
Leitungen zwischen Quelle und Wärmepumpen sind ebenfalls Teil der Wärmequelle
Kalte Netze arbeiten demnach verlustfrei.
Der optimale Flächenertrag ergibt sich aus der Kombination von Erdsonden (1/3 der Entzugsarbeit) mit Hochleistungs-Erdkollektoren von GeoCollect (2/3 der Entzugsarbeit).

SIMULATION, INVESTITIONSSICHERHEIT UND RENDITEBETRACHTUNG

Für Ihre Investitionssicherheit optimieren wir (meine Partner und ich) durch Variantenvergleiche und Optimierungen der Einsatzparameter die zur Auswahl stehenden Anlagenkonzepte hinsichtlich Ihrer Wirtschaftlichkeit.
Gerade für Contractingmodelle ist eine verlässliche Renditebetrachtung von größtem Wert.
Als Simualtionswerkzeuge stehen uns alle marktführenden Tools zur Verfügung.
Für die Anlagenoptimierung favorisieren wir die Software Edgar, die aus verschiedenen Varianten in der Lage ist, das Optimum nach frei wählbaren Kriterien zu ermitteln.
Fragen Sie uns gern gezielt, auch für Ihre eigenen Überlegungen und Konzepte, nach einer Edgar-Simulation!

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VOLKMAR FROTSCHER

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